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Die Nixe der Ulster von J. Wolfgang von Goethe
Von Buchonias Basalten, Von dem Fuß der hohen Rhöne, Sind wir ländliche Gestalten, Die nach Deinem Feste wallten, Süß gelockt durch holde Töne.
Ulster nennen mich die Auen, Die entzückt Dir zugehören, Gern der hocherhabnen Frauen, Segen, den sie glücklich schauen, Frommer Demut voll verehren.
Geisa weiht Dir edlen Roggen Von dem alten Rockenstuhle; Und des Flachses, weich wie Flocken, Dermbach einen goldnen Wocken Wohl zu mancher vollen Spule.
Schau mit Huld die kleinen Gaben, Nur das Herz gibt ihnen Wert! Reich begabt und hoch erhaben Dich aufs neue zu begaben, Ist den Sternen nur gewährt.
Was von ihrer Gunst wir hoffen, Werden glücklich sie verleihen; Bald ist fröhlich eingetroffen, Was mit diesen reinen Stoffen Unsre Wünsche prophezeien. |